Unser Blog über Naturheilmittel

Pflanze des Monats

Das Wissen über die Heilkraft der Natur nicht nur anwenden, sondern auch an Interessierte weitergeben. Dies ist für uns in der Medicus Drogerie eines unserer Ziele. Die Idee für die "Pflanze des Monats" ist aufdiesem Hintergrund entstanden. Mehrmals jährlich veröffentlichen wir Online auf unserer Webseite als Blog sowie im FLADE-Blatt (Regionalzeitung in Degersheim und Flawil) das Portrait einer Arzneipflanze. Weitere Infos zu den jeweiligen Pflanzen und deren traditionellen Anwendungen erfahren Sie in unserer Drogerie. 

Die Kapuzinerkresse

Tropaeolum majus

Die Kraft der Natur gegen Infektionen

 

Durch die kalten Temperaturen des Winters häufen Sie sich nun wieder: Erkältungen, Halsschmerzen oder Blasenentzündungen. All diese Infektionen haben eines gemeinsam: Die Kapuzinerkresse kann genau hier seine Heilkräfte entfalten!

 

Die Kapuzinerkresse, lateinisch Tropaeolum majus, gehört zu den wichtigsten Pflanzen in der Behandlung von Infektionen. Durch seine ausgeprägt antibakterielle Wirkung wird diese Kresse-Art auch als pflanzliches Antibiotikum bezeichnet. Da dieses feurig-orange Gewächs zudem gegen Viren wirkt und das körpereigene Immunsystem stärkt, passt es in (fast) alle Mischungen für akute Erkältungen. Ebenfalls bewährt sich die Kapuzinerkresse bestens bei Harnwegsinfektionen, bei welchen es ebenfalls aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung eingesetzt wird.

 

Wir in der Medicus Drogerie machen uns in verschiedenen Hauspezialitäten die beeindruckende Wirkkraft von Tropaeolum majus zu nutze. Der Einsatz im spagyrischen Schnupfen-Spray, dem Grippe&Erkältungs-Spray oder bei Stirnhöhlenentzündungen beweist immer wieder dessen Effektivität. Daher setzen wir auch im Erkältungsabwehrpulver, nebst weiteren Arzneipflanzen auf die Kraft der Kapuzinerkresse. Ebenso wie im Produkt Phytomannose, welches eine Pulverkombination bei akuter oder wiederholter Blasenentzündung ist. 

 

Das neuste Produkte aus unserer Naturheilmittelmanufaktur sind die infekt-stopper Kapseln. Diese enthalten nebst der Kapuzinerkresse zusätzlich Meerrettich, Enzian und Eukalyptus. Optimal bei langwierigen Infektionen oder als praktische Ergänzung für Unterwegs. 


Die Kamille

Matricaria recutita

Beruhigend für Magen & Darm

 

Nur wenige Arzneipflanzen sind so bekannt wie die Kamille. Und diese Bekanntheit hat sich die bei uns heimische Pflanze mehr als verdient. Die Kamille ist so vielseitig einsetzbar, dass sie in keinem Haushalt fehlen sollte. Äusserlich fördert sie die Wundheilung und verbessert nachhaltig Hautprobleme wie Rötungen oder trockene Hautstellen. Ihr volles Potential setzt sie bei der innerlichen Anwendung frei. Bei Schmerzen, Krämpfen und Entzündungen im Magen-Darm-Trakt bringt sie schnelle Linderung. Und besonders bei Kleinkindern wird diese Wirkung durch einen beruhigenden Effekt auf das Nervensystem unterstützt. Bei opulenten Mahlzeiten und Schlemmereien kann die Kamille, z.B. in Kombination mit Eibisch, Schafgarbe und Pfefferminze, die Verdauung stärken und gegen Völlegefühl, Blähungen oder starker Müdigkeit nach dem Essen helfen. Zudem lindern diese Pflanzen schnell und nachhaltig Magenbrennen oder saures Aufstossen. 

Die Arnika - bergwohlverleih

Arnica montana

Wie vom Winde verweht und zerzaust stehen die gelben Blumen auf den Schweizer Alpwiesen. Die Arnika wird seit jeher wegen ihrer entzündungshemmenden, schmerzlindernden und wundheilungsfördernden Eigenschaften auf den Bewegungsapparat geschätzt. Die Pflanze aus den Bergen, die Wohl verleiht. Die kostbaren Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Flavonoide und Bitterstoffe werden aus den Arnikablüten gewonnen.

 

Verwendung und Wirkung

 

Hauptsächlich wird die Arnika äusserlich bei stumpfen Verletzungen angewendet. Ihre entzündungshemmende, abschwellende und schmerzlindernde Wirkung ist besonders wertvoll bei Blutergüssen, Prellungen, Verstauchungen, Sehnenscheidenentzündungen, Quetschungen, Verbrennungen oder rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden.

Für eine erfolgreiche Behandlung helfen ausschliesslich Salben mit hochwertigem und gehaltvollem Arnika-Extrakt. Auch Umschläge mit verdünnter Tinktur sind sehr wohltuend. Solche Umschläge kön­nen mehr­mals täglich durchgeführt werden. Durch die durchblutungsfördernde Wirkung kann die Arnika auch bei Krampfadern und Venenschwäche pflanzliche Hilfe bieten. Ebenfalls bei Neuralgien wie Hexenschuss oder Ischias ist Arnika ein Versuch wert.

 

Arnika in der Homöopathie

 

Das am häufigsten verwendete homöopathische Mittel überhaupt, hilft. Arnika hauptsächlich bei Folgen von Gewalteinwirkung, bei Zerschlagenheitsgefühl, Blutungen, bei Blutergüssen, bei stumpfen Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen sowie Traumen und Blessuren; es ist einfach immer Verlass auf diese wunderbare Heilpflanze.


Kapland pelargonie

Pelargonium reniforme / sidoides

Die Geranie gegen Husten

 

Bereits nimmt die Häufigkeit von Husten wieder zu, und schon bald haben Erkältungen Hochsaison. Dabei ist die akute Bronchitis eine der häufigsten Erkältungskrankheiten. Typische Anzeichen dafür sind Husten, vermehrte Schleimbildung sowie Atembeschwerden. Auslöser dieser Atemwegsinfektion sind in erster Linie Viren. Mit der Heilpflanze Pelargonium steht uns ein potentes Naturheilmittel gegen Bronchitis zur Verfügung. Dank seiner Dreifachwirkung als Immunsystemstärker, antivirales Mittel sowie Schleimlöser gehört Pelargonium in jede Heilpflanzenmischung gegen Erkältungen mit Hustensymptomen. Seinen Ursprung hat die Heilpflanze in Südafrika. Für die eingeborenen Stämme Südafrikas gehört Sie zur Grundausstattung ihrer Naturapotheke. In der Zulu Sprache heisst die Pelargonium Pflanze daher auch «Umckaloabo», was übersetzt «schwerer Husten» bedeutet.

 

Aufgrund der potenten Wirkung setzen wir gleich in mehreren unserer Hausspezialitäten auf die Kraft von Pelargonium. Sei es in unserem Erkältungsabwehr Pulver, den Husten- & Erkältungstropfen oder unserem spagyrischen Grippe-Spray. 

 

Lassen Sie Sich bei Erkältungen in der Medicus Drogerie über diese und weitere natürliche Heilmittel beraten, wir helfen Ihnen gerne. 


roter sonnenhut

Echinaceae purpurea

Gesund und fit durch den Winter dank Echinacea

 

Wie ein schützender Mantel senken sich die Blütenblätter des roten Sonnenhutes (Echinaceae purp.) um seinen Blütenkopf. Und so erkennen wir bereits beim Betrachten der roten Blüte, wo die Stärke der Echinacea liegt. Das Bild des schützenden Mantels deutet direkt auf seine immunsystemstärkende Kraft hin. So hat die Pflanze die Fähigkeit, die körpereigene Abwehr zu stärken. Bei einer Anfälligkeit gegenüber Erkältungskrankheiten oder einem geschwächten Immunsystem bietet uns der rote Sonnenhut den schützenden Mantel an, mit dem wir sicher und gesund durch die kalte Jahreszeit gehen können. Das Potential der Echinacea Pflanze kann zudem noch verstärkt werden durch die Kombination mit weiteren, immunsystem-kräftigenden Arzneipflanzen. Ob als praktische Tablette oder als Urtinktur, von den Stärken dieser Pflanze kann auf vielfältige Weise profitiert werden. Jetzt im Spätherbst ist der ideale Zeitpunkt für den Beginn einer immunsystemstärkenden Kur mit dem roten Sonnenhut. Besuchen Sie uns in der Drogerie und lassen Sie sich über Ihre ganz individuelle Erkältungsprophylaxe beraten.


Baldrian

Valeriana officinalis

Jeder kennt den unverwechselbaren Duft, welcher der Baldrian versprüht. Und mindestens so bekannt ist auch sein Einsatz bei Schlafproblemen.  

 

Als eine der bekanntesten Heilpflanzen ist der Baldrian in vielen Hausapotheken ein fester Wert. Seine einschlaffördernde Wirkung hat sich dabei traditionell bewährt und gilt heute als zweifelsfrei wissenschaftlich bestätigt. Der nützliche Schlafförderer Baldrian wird dabei bei Ein- und Durchschlafstörungen sowie nervöser Unruhe eingesetzt. Unterschieden wird in der Dosierung: Für die schlafbringende Wirkung am Abend wird die doppelte Dosis verwendet wie zur Beruhigung tagsüber. Zudem verstärkt sich die Wirkung des Baldrians bei einer regelmässigen Anwendung, weshalb wir bei Schlafstörungen eine tägliche Einnahme am Abend empfehlen. Mit den Schlaf forte sowie Entspannungs Tabletten der Firma Zeller stehen uns zwei hochwertige Produkte zur Verfügung, welche die Wirkung des Baldrians optimal mit weiteren Arzneipflanzen kombinieren – für den bestmöglichen Effekt.

Wir freuen uns, Ihnen mit unseren Curcuma complex Kapseln aus der Medicus

Drogerie ein hochwirksames und bestens zusammengesetztes Kurkuma Präparat

anbieten zu dürfen. Der darin enthaltene Kurkumaextrakt wird in den Kapseln verstärkt

durch die Wirkung des schwarzen Pfeffers und des Grünteeextrakts.


Kurkuma

Curcuma longa

Die gelbe Wunderknolle

 

Als Gewürz ist uns Kurkuma bereits seit langem ein Begriff. Seit einigen Jahren

nimmt die scharf schmeckende Wurzel, welche auch gelber Ingwer genannt wird, ebenfalls

in der europäischen Naturheilkunde einen immer grösseren Platz ein.

 

Auf der Grundlage von durchgeführten Studien und Untersuchungen ergeben

sich verschiedene Anwendungsgebiete für Kurkuma als Heilpflanze: Dazu gehören

Verdauungsstörungen durch gestörten Gallenfluss, Bauchbeschwerden mit Verstopfung

(sog. Reizdarm-Syndrom), Magen-Darmgeschwüre, Übergewicht und dessen

Folgekrankheiten wie Arteriosklerose, Diabetes, Fettstoffwechselstörung oder

entzündliche und rheumatische Erkrankungen.

 

Insbesondere beim Einsatz als Leberschutzmittel, bei rheumatischen

Erkrankungen und bei chronisch - entzündlichen Darmerkrankungen hat sich

Kurkuma bei uns in der Drogerie bestens bewährt.

 

Wir freuen uns, Ihnen mit unseren Curcuma complex Kapseln aus der Medicus

Drogerie ein hochwirksames und bestens zusammengesetztes Kurkuma Präparat

anbieten zu dürfen. Der darin enthaltene Kurkumaextrakt wird in den Kapseln verstärkt

durch die Wirkung des schwarzen Pfeffers und des Grünteeextrakts.


Der Ginkgo Baum

Ginkgo biloba

Bei Vergesslichkeit und Konzentrationsmangel

 

Nachlassende Konzentration und Vergesslichkeit sind erste Symptome für einen Sauerstoffmangel des Gehirns. Genau an diesem Punkt setzt Ginkgo biloba ein, indem es die Sauerstoffversorgung des Gehirns verbessert.

 

Der Ginkgobaum ist nicht nur eine der bestuntersuchten Arzneipflanzen der Welt, er wird zudem als lebendes Fossil bezeichnet. Dies, da er in seiner heutigen Form bereits seit Millionen Jahren existiert. Diese beeindruckende Anpassungsfähigkeit ist es denn auch, welche wir uns beim Einsatz der Ginkgoblätter zunutze machen können.  

Am weitesten verbreitet ist der Einsatz von Ginkgo zur Verbesserung der Hirnleistung, insbesondere bei Gedächtnisstörungen im Alter. Untersuchungen der vergangenen Jahre haben den wirkungsvollen Gebrauch von Ginkgo auch als Konzentrationsförderer, bei Schwindel, schneller Ermüdung oder Vergesslichkeit erwiesen. Damit bestätigt die moderne Forschung einmal mehr den Jahrhunderten alten, traditionellen Einsatz dieser Arzneipflanze. Die Ginkgoblätter werden als Tinktur oder als

Spezialextrakt in Form von Tabletten (Tebofortin® intens) eingesetzt.

 


Die echte Aloe

Aloe vera

Eine Wohltat für Ihre Haut

 

Die fleischigen und festen Blätter der Aloe vera sind vielen bekannt. Doch haben Sie auch schon den saftigen, fast durchsichtigen Inhalt der Blätter gesehen? Wird die dünne Haut des Aloe Blattes entfernt, erscheint diese gelartige Masse, welche dem Betrachter sofort die Fähigkeit der Aloe zur Wasserspeicherung eindrücklich demonstriert. In diesem Aloe Vera Gel steckt die Heilkraft, welche insbesondere bei Hautleiden eingesetzt wird. Bekannt ist nebst einer Förderung der Wundheilung auch die juckreizstillende, kühlende sowie feuchtigkeitsspende Wirkung des Aloe Gels. Von diesen Wirkungen können wir insbesondere in den aktuellen Monaten bestens profitieren.

 

Bei leichten (Grill-)Verbrennungen, Mückenstichen, Sonnenbrand und vielem mehr bringt der reine Aloe Gel, beispielsweise in Form des Gel Pur von Santaverde sofort Linderung. Zudem eignen sich naturkosmetische Präparate mit frischen Aloe vera Extrakt ideal für empfindliche oder gereizte Haut im Gesicht oder am Körper. 


Der Löwenzahn

Taraxacum off.

Der Frühlingsbote Löwenzahn ist aus keiner Frühlingskur wegzudenken. Das Multitalent zeigt seine Wirkung durch eine Stärkung der ausleitenden Organe Leber und Niere.

 

Bereits Ibn Sina, einer der meistgeachteten Mediziner des Altertums und Lehrmeister in der Medicus Schule in Isfahan schwärmte von der mannigfaltigen Wirkung des Löwenzahns. Und auch heute noch, bald 2000 Jahre später, nutzen wir die Kraft der gelb-leuchtenden Wiesenblume insbesondere zu Ausleitungskuren im Frühling.

 

Dank den enthaltenen Bitterstoffen stärkt die Maienblume, wie der Löwenzahn auch genannt wird, die Funktionen der Leber und fördert den Gallenfluss. Somit wird die Leber als unser wichtigstes Stoffwechselorgan entlastet. Zudem regt es die Nierentätigkeit an, was ebenfalls zu einer besseren Ausscheidung von Stoffwechselabbauprodukten führt. Kurz gesagt ist der Löwenzahn eines der wichtigsten Mittel, um nun im Frühling den körpereigenen Frühlingsputz anzugehen und der Frühjahrsmüdigkeit entgegen zu wirken.  


Die Ginseng Wurzel

Panax ginseng

Ginseng gehört zu den ältesten Arzneipflanzen der Welt. Immer wieder ist es beeindruckend zu sehen, was diese Pflanze alles kann.

Ginseng stärkt und schützt auf vielfältige Art

Extrakte aus der Ginseng-Wurzel wirken breit und vielfältig positiv auf den Organismus. Die Wirkungen werden immer umfangreicher durch wissenschaftliche Studien belegt. Ginseng stärkt, reguliert, harmonisiert, schützt und unterstützt. Eine ganz besondere Wirkungseigenschaft ist die «Adaptogene-Wirkung»:  Sie unterstützt den Organismus, sich leichter und besser an schwierige Situationen anzupassen. Bei Hektik, Zeitdruck, andauernde Höchstleistungen, überstandene Krankheiten oder Operationen und vielen mehr kann Ginseng Abhilfe verschaffen.